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Straßen und Flüsse – Logik für eine glaubwürdige Oberwelt

Aktueller Entwicklungsstand

Ein Einblick in die Entwicklung der Straßen- und Flusslogik für die Oberwelt von Veildelve – von sauberen Verbindungen zwischen Hexfeldern bis zu einheitlichen Breiten bei Kurven, Abzweigungen und Übergängen.

Y-Verbindung einer Straße auf einem Hexfeld in Veildelve mit drei sauber verbundenen Wegarmen

Die Oberwelt von Veildelve – A World Shaped by Aether soll nicht nur aus einzelnen Hexfeldern bestehen, sondern sich wie eine zusammenhängende Landschaft anfühlen. Ein wichtiger Schritt dafür ist die Logik hinter Straßen und Flüssen.

In den vergangenen Entwicklungsarbeiten lag der Fokus deshalb darauf, beide Systeme so aufzubauen, dass sie sich zuverlässig über mehrere Hexfelder hinweg verbinden und dabei auch visuell ein möglichst einheitliches Gesamtbild ergeben.

Straßen brauchen mehr als eine Linie von Rand zu Rand

Bei Straßen reicht es nicht aus, einfach eine Verbindung von einem Rand eines Hexfeldes zum anderen zu zeichnen. Sobald Kurven, Abzweigungen oder unterschiedliche Kombinationen aufeinandertreffen, entstehen schnell sichtbare Lücken, Überlappungen oder unnatürliche Übergänge.

Besonders viel Aufmerksamkeit galt deshalb den Straßenkreuzungen und Abzweigungen. Gerade bei Y-Verbindungen musste sichergestellt werden, dass der abzweigende Weg sauber in die Hauptstraße übergeht und dabei glaubwürdig wirkt.

Das Ziel ist ein System, bei dem verschiedene Straßenelemente später flexibel miteinander kombiniert werden können – gerade Verläufe, Kurven, Abzweigungen und Y-Verbindungen – ohne dass jede einzelne Kartenkonstellation manuell korrigiert werden muss.

Flüsse reagieren empfindlich auf kleine Unterschiede

Auch bei den Flüssen zeigte sich schnell, dass kleine Unterschiede große Auswirkungen auf das Gesamtbild haben können. Gerade Kurven oder Verzweigungen neigen dazu, optisch deutlich breiter zu wirken als gerade Flussabschnitte.

Deshalb wurde die Flussdarstellung so angepasst, dass gerade Abschnitte, Kurven, Übergänge und Verzweigungen eine gemeinsame visuelle Breite verwenden.

Auch Flussübergänge mit Brücken wurden berücksichtigt. Der Fluss soll unter einer Brücke seine natürliche Breite behalten und nicht plötzlich breiter oder schmaler werden.

Bei Y-Verzweigungen gilt dasselbe Prinzip für Seitenarme: Hauptfluss und Nebenarm müssen glaubwürdig ineinander übergehen, ohne dass sich in der Mitte ein übermäßig breiter Wasserbereich oder sichtbare innere Uferlinien bilden.

Anschlüsse an Hexkanten sind entscheidend

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Anschlüsse an den Hexkanten. Straßen und Flüsse müssen dort exakt genug positioniert sein, damit benachbarte Felder später ohne sichtbaren Versatz verbunden werden können.

Viele dieser Punkte wirken für sich genommen klein. In einer großen Oberwelt mit zahlreichen miteinander verbundenen Feldern entscheiden sie jedoch darüber, ob die Landschaft wie ein zusammenhängender Ort oder wie eine Ansammlung einzelner Bausteine wirkt.

Mehr als Dekoration

Straßen und Flüsse sind damit nicht nur Dekoration. Sie werden zu strukturellen Elementen der Welt und müssen deshalb bereits auf technischer Ebene zuverlässig funktionieren.

Mit den aktuellen Arbeiten entsteht die Grundlage dafür, künftig unterschiedlichste Straßen- und Flussverläufe aus wiederverwendbaren Hexelementen zusammenzusetzen und gleichzeitig ein konsistentes Erscheinungsbild beizubehalten.

Hinweis zu den Bildern:

Die gezeigten Aufnahmen stammen aus dem Arbeitswerkzeug der laufenden Entwicklung von Veildelve. Darstellung, Platzierung und einzelne Elemente können sich im weiteren Verlauf noch verändern.